Katholische Pfarrgemeinde
St. Augustinus Hannover

mit den Kirchen

St. Augustinus Hannover-Ricklingen (Pfarrkirche)

St. Johannes Bosco Hemmingen

St. Maria Pattensen

Katholische Pfarrgemeinde
St. Augustinus Hannover

mit der Kirche

St. Maria Pattensen

Gemeindegruß

Liebe Leserinnen und Leser!

Von allen Monaten im Jahr, mag ich den Februar am wenigsten: Der Schwung und Reiz des neuen Jahres sind verflogen, und die ersten guten Vorsätze sind auch bereits wieder vergessen. Und der Blick in meinen Garten: Kein schöner Anblick: Der Boden verschlammt, die Laubblätter des Herbstes liegen braun und matschig auf dem Rasen. Das Wetter ist nass und kalt, der Himmel oft grau. Während ich diese Zeilen schreibe, bekomme ich schon wieder den Blues. Der Februar! Die Natur still und hässlich und nichts tut sich. Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie ich es mir mal wieder ausmale.

w e i t e r l e s e n

Als ich einem Freund von meiner Februar-Stimmung erzählte, machte er mich auf einen Artikel in einer Zeitschrift aufmerksam. „Der Garten im Winter“, oder so ähnlich lautete die Überschrift. In diesem Artikel wurde ausgeführt, dass die Wintermonate mitnichten eine Zeit des Stillstands in der Natur seien. Vielmehr würden, unbemerkt von unserem Auge, in den Pflanzen Prozesse ablaufen, ohne welche das explosionsartige Aufbrechen der Natur im Frühling nicht möglich wäre. Gegen allen Anschein spricht das Leben im Winter ein Wörtchen mit, ist es nicht tot zu kriegen, sondern rüstet sich für seinen Triumph.

Soll ich das glauben?

Seit ich diesen Artikel las, erwische ich mich im Winter hin und wieder bei dem Gedanken: „na, was tut sich, da?“, wenn ich in meinen Garten blicke. Und tatsächlich, die Welt sieht dann anders aus. Und eine gewisse Vorfreude stellt sich ein.

Gegen allen Anschein spricht das Leben ein Wörtchen mit, ist es nicht tot zu kriegen. Nur dieses Wissen lässt uns in den nächsten Wochen auf das Leiden und Sterben Jesu schauen. Denn es ist kein schöner Anblick, der sich uns da bietet: Dem, der die Liebe gepredigt hat, wird mit so viel Hass begegnet. Dem, der gekommen ist, damit wir das Leben haben, wird der Tod bereitet. Dem, der so vielen Vergebung und Heilung schenkte, bleibt am Ende ein dunkles Grab. Doch gegen allen Anschein hat hier nicht der Mensch und sein Handeln das letzte Wort, spricht das Leben ein Wörtchen mit. Unbemerkt von den Wächtern vor dem Grab bricht sich ein Wunder die Bahn: Auferstehung, der Tod ist tot, das Leben lebt. Weil wir das glauben werden blühende Zweige, knospende Bäume und bunte Frühjahrsblumen zum Sinnbild dessen, was wir an Ostern feiern.

Während ich diese Zeilen schreibe, stellt sich eine gewisse Vorfreude ein. Und ein Lied des jüdischen Dichters Schalom Ben-Chorin (er schrieb es auf deutsch im Jahr 1942) kommt mir in den Sinn:

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,

ist das nicht ein Fingerzeig,

dass die Liebe bleibt?
Dass das Leben nicht verging,

so viel Blut auch schreit,

achtet dieses nicht gering

in der trübsten Zeit.

Tausende zerstampft der Krieg,

eine Welt vergeht.

Doch des Lebens Blütensieg

leicht im Winde weht.

Freunde, dass der Mandelzweig

sich in Blüten wiegt,

das bleibt mir ein Fingerzeig

für des Lebens Sieg.

Ihr Pfarrer Berkefeld

Für Familien - Kommunion 2019

Gottesdienste

Montag
20.05.2019
5. Woche der Osterzeit

10:00 Uhr

Wortgottesfeier im Pflegewohnstift

St. Maria, Pattensen

Dienstag
21.05.2019
5. Woche der Osterzeit

14:30 Uhr

Rosenkranzgebet

St. Johannes Bosco, Hemmingen

15:00 Uhr

Hl. Messe

St. Johannes Bosco, Hemmingen

15:00 Uhr

Maiandacht der KAB

St. Maria, Pattensen

Mittwoch
22.05.2019
5. Woche der Osterzeit

08:30 Uhr

Rosenkranzgebet

St. Augustinus, Ricklingen

09:00 Uhr

Hl. Messe

St. Augustinus, Ricklingen

Musik in St. Augustinus