Malteser Sozialzentrum St. Augustinus

Don-Bosco-Haus Hannover

Ambulanter Hospiz- u. Palliativberatungsdienst - Gruppenstandort St. Augustinus

Zuhause und möglichst im Beisein vertrauter Menschen zu sterben, ist der Wunsch der meisten Menschen.

Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen des Malteser Hospiz- und Palliativdienstes haben es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Anliegen zu unterstützen. Sie begleiten Schwerkranke, Sterbende und deren Familie, Freunde, ... in gewohnter Umgebung: Zuhause, in Alteneinrichtungen oder auch im Krankenhaus. Speziell und intensiv vorbereitet bieten diese Frauen und Männer, unabhängig von Herkunft und Glauben, kostenlose Hilfe und Begleitung an.

Unsere hauptamtlichen HospizkoordinatorInnen stehen Ihnen als Ansprechpersonen in dieser schweren Lebensphase mit Rat und Tat zur Seite, beraten Sie in palliativpflegerischen und psycho-sozialen Fragen und arbeiten eng mit Palliativdiensten, Pflegediensten und Hausärzten sowie den verschiedenen Palliativstationen und stationären Hospizen zusammen. Sie vermitteln Ihrer individuellen Situation und Bedürfnissen entsprechend ein "passende(n)", ehrenamtliche(n) HospizmitarbeiterIn. Bei Bedarf stehen Palliativärzte beratend und helfend zur Seite. 

Wenn Sie Interesse am ehrenamtlichen Engagement im Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst haben, nehmen Sie bitte zu uns Kontakt auf. In einem persönlichen und unverbindlichen Gespräch informieren wir Sie über die Möglichkeiten Ihres ehrenamtlichen Einsatzes! 

Für Ihre Fragen stehen die Hospizkoordinatoren per Email und per Telefon gerne zur Verfügung. Ein persönliches Gespräch vereinbaren Sie bitte telefonisch.

 
Sie erreichen uns unter folgenden Rufnummern:

Heike Adler (Krankenschwester mit Palliative Care):
0171 21 411 15

Antje Doß (Krankenschwester mit Pallaitve Care):
0160 47 58 292

Dr. Christoph Mock (Dipl.-Theol. mit Palliative Care:):
0151 461 442 54

Birthe Möller (Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin mit Palliative Care):

0151 - 17 57 92 70

 

Malteser Hilfsdienst e. V.
Ambulanter Hospiz- u. Palliativberatungsdienst
Göttinger Chaussee 147 | 30459 Hannover
Hospizdienst-Hannover(ät)malteser.org

Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Malteser

Die Malteser haben ihre Anfänge als Hospitalitätsorden mit der modernen Hospizbewegung verbunden. Aus dieser Ordensgeschichte rührt der Auftrag her, "den Herren Kranken zu dienen“. Die Malteser sehen dies heute als eine besondere Verpflichtung und zugleich als Ausdruck ihrer spirituellen Wurzeln, aus denen heraus die Umsetzung der Hospizidee getragen wird.


Hospizarbeit gründet auf der Idee, durch ganzheitliche Zuwendung einen vertrauten Raum zu schaffen, in dem der Mensch bis zuletzt in Würde leben darf, ohne Angst, dass sein Leben künstlich verlängert oder verkürzt wird. Dies schließt die Hoffnung auf Gesundung ebenso ein wie die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tode.
Die Hospizidee beinhaltet, den schwerstkranken und sterbenden Menschen in seiner physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Dimension wahr- und anzunehmen. Die Umsetzung dieser Idee ist grundsätzlich an jedem Ort möglich, an dem es Menschen gibt, die die Bedürfnisse des sterbenden Menschen und deren Angehörigen ernst nehmen.


Ein Schwerpunkt der Malteser Hospizarbeit ist die ehrenamtliche ambulante Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen. Sie findet in erster Linie in der häuslichen Umgebung der Betroffenen statt, aber auch z.B. in Krankenhäusern und Alteneinrichtungen.


Zu den Aufgaben des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst gehören:

·         psychosoziale Begleitung und Beratung

·         palliativpflegerische und palliativmedizinische Beratung bzw.

·         Vermittlung von schmerztherapeutischer Hilfen

·         seelsorgerlich-spirituelle Begleitung

·         Trauerbegleitung

Die Vorbereitung, Begleitung und Weiterbildung ehrenamtlicher und hauptamtlicher

Was ist Palliativmedizin?

Die Palliativmedizin integriert traditionelle medizinische Aufgaben mit neuen Erkenntnissen der Wissenschaft bei Patienten mit nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankungen, um die bestmögliche Lebensqualität für diese Patienten zu erreichen.

Das Wort „palliativ" leitet sich ab vom lateinischen pallium = der Mantel, bzw. von palliare = mit dem Mantel bedecken, lindern.

Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Sie strebt die Besserung körperlicher Krankheitsbeschwerden ebenso wie psychischer, sozialer und spiritueller Probleme an. Das Hauptziel der palliativmedizinischen Betreuung ist die Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten und ihre Angehörigen (auch über die Sterbephase hinaus). Im Deutschen wird Palliativmedizin auch als Übertragung des englischen Begriffes Palliative Care verwendet, sie beinhaltet gleichwertig pflegerische, ärztliche und psychosoziale Kompetenz.

(Definitionen der Dt. Gesellschaft für Palliativmedizin, Oktober 2003)

Malteser Besuchs- und Demenzdienste

Die steigende Zahl alter Menschen und die geringe Geburtenrate führen zu einer wachsenden Vereinsamung  Oft leben die Angehörigen weit entfernt oder es gibt keine Angehörigen mehr; behinderte Menschen  sind ohne Unterstützung oft an ihre Wohnung „gefesselt“ …

Pflegende Angehörige geraten oft an die Grenze ihrer Belastbarkeit, fühlen sich isoliert und haben nur selten oder auch gar keine Möglichkeit, sich eine kurze Auszeit vom Pflegealltag zu nehmen oder für ihre persönlichen Bedürfnisse und für ihre eigene Gesundheit Sorge zu tragen  …

Ehrenamtliche Männer und Frauen jeden Alters wollen einerseits Menschen zuhause oder auch in Alteneinrichtung Freude bereiten: Zuhören, vielleicht vorlesen oder ein gemeinsamer Spaziergang, Singen, vielleicht sogar ein Kino- oder Theaterbesuch, u.a.m. Andererseits möchten sie mit ihrem ehrenamtlichen bzw. freiwiligen Einsatz pflegenden Angehörigen in dieser Kräfte raubenden Zeit beistehen.

Der Malteser Besuchs- und Begleitungsdienst

kümmert sich ehrenamtlich, also kostenlos, um einsame, alte und behinderte Menschen. Durch regelmäßige Besuche möchten gut vorbereitete Ehrenamtliche den Alltag individuell und abwechslungsreicher gestalten sowie die Angehörigen etwas entlasten.

 

Der Malteser Besuchs- und Begleitungsdienst DEMENZ -Link für weitere Informationen

Freiwillige Frauen und Männer des "HelferInnenkreises Demenz" stellen sich hier in den Dienst von an Demenz erkrankten Menschen und deren pflegenden Angehörigen. Die Freiwilligen werden speziell ausgewählt und geschult; sie erhalten für ihren verbindlichen Einsatz eine Aufwandsentschädigung, die von den Krankenkassen - zusätzlich zum Pflegegeld - finanziert wird. Die Art und die Anzahl der Einsätze werden individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt.

 

Das Café Malta - Treffpunkt für Demenzkranke und Pflegende

ist ein weiteres Unterstützungsangebot im Bereich der Demenzerkrankung. Betroffene und pflegende Angehörige treffen sich regelmäßig jeweils am 2. Freitag im Monat, 15 - 17 Uhr im Don-Bosco-Haus. Nach gemeinsamen Kaffeetrinken haben die Angehörigen die Möglichkeit sich auszutauschen und sich bei den anwesenden Fachkräften zu informieren. In dieser Zeit betreuen qualifizierte ehrenamtliche HelferInnen die Demenzerkrankten. Die Beschäftigungsangebote sind den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Betroffenen angepasst. Ein Fahrdienst für diejenigen, die nicht eigenständig kommen können, steht zur Verfügung. - Ein Team von mehreren Frauen aus der Pfarrgemeinde unterstützt dankenswerter Weise dieses Malteser Angebot und sorgt im Wechsel für das leibliche Wohl.